GALIZIEN UND DIE BISKAYA
06/04/2021
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DIE FASZINIERENDEN WASSER DER BRETAGNE

Titelbild: Der Yachthafen von Granville. Das Wasser im Hafenbecken wird bei Niedrigwasser von einem Süll (Mauer) zurückgehalten. Bei Hochwasser liegt der Süllrand 6m unter der Wasseroberfläche.

April in Vannes

Nach der Ankündigung des Lockdowns in Frankreich für den ganzen Monat April segelten wir von Brest nach Vannes im Süden der Bretagne. Wir hatten viel Schönes über diesen Ort gelesen und auch die Hafengebühren sind günstig. Vannes erwies sich als der richtige Ort für uns. Wir lagen hier 2 ½ Wochen im Päckchen längs einer 60-Fuss-Yacht direkt vor der Capitainerie, wo die Duschen sind. Die Leute von der Marina waren äusserst hilfsbereit und bemühten sich, uns mit unserem improvisierten Französisch zu verstehen und zu helfen, wo sie nur konnten.

Wir fahren anfangs April in den schmalen Hafen von Vannes ein, knapp 20km vom Meer entfernt.

Ans Land konnten wir nur, indem wir jeweils über die andere Yacht stiegen. Das ist aber Standard in vielen Häfen.

Vannes ist ein schmuckes, mittelalterliches Städtchen am Rande des Morbihan, einer grossen fast abgeschlossenen Bucht in der Südbretagne. Der Hafen liegt mitten in der Stadt. Wir genossen es morgens frische Croissants und Baguette zu kaufen und anschliessend am Schiff zu werkeln oder Ausflüge zu machen. Auch das Wetter war super. Nachts sank zwar die Temperatur gegen Null Grad, aber tagsüber war’s die ganze Zeit über schön und warm. Selten, für die Bretagne!

Leider mussten wir wegen dem Lockdown den Ferientörn mit unseren Jungs absagen, der auf Mitte April geplant war. Gerne hätten wir mit ihnen ausgiebig gesegelt und einige schöne Orte in der Bretagne besucht. Die Ausbildungstörns im April konnten wir jedoch auf Mai verschieben. Anfangs Mai wurden die Massnahmen soweit gelockert, dass man wieder überregional reisen also auch segeln durfte. So verliessen wir Ende April das schöne Vannes und segelten zurück nach Brest, um die lernwillige Crew an Bord zu nehmen.

Segeln heisst… an den schönsten Orten der Welt sein Boot zu reparieren

Immer wieder fragen uns Freunde, warum wir fast in jedem Blog darüber berichten, dass wir irgendeine grössere oder kleinere Reparatur am Schiff vornehmen. Ist euer Boot in einem so schlechten Zustand? Oder macht ihr so viel kaputt? – Auf diese zwei Fragen gibt’s als Antwort ein klares Nein und ein deutliches Jain. Das Schiff ist in einem sehr guten Zustand, worüber wir froh sind und wir schauen auch, dass es so bleibt. Aber es hat doch schon ein paar Jäärchen auf dem Buckel und auch wenn wir unserem schwimmenden Zuhause grosse Sorge tragen, so sind Wartungs- und Reparaturarbeiten ein andauernder Prozess. Das obige Zitat bringt es auf den Punkt: Am Boot schrauben ist ein Teil des ganzen Unterfangens. Das wird mir je länger desto klarer.

Ein Schiff wird auf See massiv beansprucht und oftmals staune ich, wie robust Schiffe sind. Eigentlich müsste es viel mehr zu reparieren geben. Auf den 14m Länge x 4,5m Breite haben wir fast alle Systeme, die auch in einem Haus vorhanden sind + Motor + Rigg. Und diese Systeme sind einem gnadenlosen Mix aus Schüttelbecher, Salzwasser und UV-Licht ausgesetzt. Zur Veranschaulichung: Nimm dein Auto, hebe es mit einem Kran einen Meter an und lass es dann zu Boden krachen. Mach das den ganzen Nachmittag lang, übergiesse es dabei dauernd mit Salzwasser und lass es anschliessend an der Sonne trocknen. Wiederhole den Vorgang. An diesem Experiment wird dein Garagist bestimmt seine Freude haben! Das ist in etwa die Belastung einer Segelyacht auf dem Meer. In den vergangenen 9 Monaten haben wir 5600 Seemeilen zurückgelegt, das sind umgerechnet rund 10000km. Das geht nicht ohne Verschleiss ab. Und da wir das Schiff in tadellosem Zustand halten wollen, sind wir ständig mit kleinen und grösseren Projekten dran.

neue Baumstütze/ Kicker

Hier einige Beispiele aus den letzten 2 Monaten:

  • Neue hydraulische Baumstütze/Kicker. Ersatz wegen Verschleiss, die alte Stütze war 22 Jahre alt und knarrte bei jeder kleinsten Rollbewegung des Bootes. Das macht einen auf die Dauer wahsinnig!… Kosten 1000 Euro, was ich als gute Investition in meine mentale Gesundheit abbuche. ½ Tag Recherche + 1h Arbeit für die Installation.
  • Einbau von 2 neuen Lüftern in der Bugkabine. Die alten Lüfter waren nicht dicht und liessen sich weder von innen noch aussen schliessen, ich musste sie also beim Segeln jedes mal mit Klebband abdichten… was für ein Blödsinn! Kosten ca. 300 Euro, 2 Tage Arbeit.
  • Anschaffung eines neuen Dinghy-Motors. Der alte Aussenborder war nicht mehr zu retten und musste definitiv ersetzt werden. Kosten 1100 Euro, 2 Wochen Internet-Recherche, Studium von Testberichten, Abklärungen/ Telefonate etc.
  • Wartung der manuellen Bilgepumpe. Regelmässige Wartung ca. 1x pro Jahr: ausbauen, zerlegen, schmieren, zusammensetzen, wieder einbauen. Kosten 0 Euro, halber Tag schmierige Drecksarbeit.
  • Neue Duschbrause und Schlauch für das Gäste-Badezimmer. Kosten ca. 50 Euro. Brause und Schlauch sind gekauft und warten darauf eingebaut zu werden.
  • In letzter Zeit vermehrter Wassereintritt in der Bilge (= unterster Punkt des Rumpfes). Nach 2 wöchiger Detektiv-Arbeit war der Grund dafür gefunden: Die Stopfbuchse (= Dichtung, wo die Motorwelle den Rumpf verlässt) war nicht mehr zu 100% dicht und musste gewechselt werden. Dazu musste das Boot aus dem Wasser gekrant werden. Oh je… Kosten inkl. Kran 900 Euro, 2h Arbeit durch einen Schiffsmechaniker, für uns 1 Tag in der Werft. Möglicherweise haben wir beim Einwassern in Griechenland die Dichtung nicht gut entlüftet, sie überhitzte, und wir bezahlen jetzt Lehrgeld. Dafür konnten wir auch gleich den Propeller von den Resten des Fischernetzes befreien, das wir in der Vorwoche touchiert hatten.

Vielleicht waren es in den letzten Wochen doch etwas viele Projekte, aber uns ist wichtig, dass die EXTRA MILE top in Schuss ist und sich kein Wartungsstau bildet. Nicht nur ist es angenehm auf einem gut gewarteten Schiff zu leben, es ist auch langfristig die finanziell günstigere Variante.

Die ganz grossen Abenteuer (…sind was für andere)

In einem nautischen Zentrum wie Brest liegen nicht nur kleine Segelboote und Fahrtenyachten. Da findet man auch Schiffe, die von den ganz grossen Abenteuern erzählen. So liegt am Steg vis-a-vis z.B. ein Expeditionssegelschiff, das schon in der Antarktis war oder es kommt so ein krasser Trimaran rein, der irgendeinen Rekord über den Atlantik aufgestellt hat.

Oder dieses kleine Ruderboot, mit dem der waghalsige Besitzer offenbar alleine über den Südpazifik rudern will…!? «Allein» ist schon mal sehr unvernünftig, «Südpazifik» heisst Tausende von km eiskaltes Wasser, haushohe Wellen, ein Sturm jagt den anderen, ist vermutlich der unwirtlichste Ort dieses Planeten. Und «rudern»… meine Güte, wer tut sich so etwas an! Ich meine, ich bin ja auch schon mal mit einem Boot über den Ägerisee gerudert, ok, aber übers Meer rudern?? Von allen dummen Ideen auf der Welt, ist das vermutlich die Allerdümmste! Und doch steht man mit einem Gefühl von Respekt vor so einem Mini-Böötli am Steg. Bonne chance, Stephane Brogniart!

Die Franzosen und ihre Anlegemanöver

„Wie erkennt man auf See einen Franzosen? – Er segelt nackt und kann sein Boot nicht parken.“

Zugegeben, das ist jetzt etwas pauschalisierend und ich entschuldige mich bei allen Franzosen, die sich durch die folgenden Äusserungen in ihrem Nationalstolz betupft fühlen, weil auf sie diese Beschreibung nicht zutrifft. Natürlich ist Frankreich eine Segelnation par excellence. Und doch ist das Vorurteil eben nicht ganz aus der Luft gegriffen. Jedes mal, wenn wir im Mittelmeer in eine Bucht einschwenkten und auf einer Yacht stand ein nackter Typ mit einem Drink in der Hand, so wehte am Heck die Trikolore. Zum Glück ist es hier in der Bretagne kühler, man segelt mit Ölzeug und der aus südlichen Gewässern stammende Eindruck wurde etwas korrigiert. Wir haben unterdessen viele sehr nette, Franzosen kennen gelernt, wurden zu einen Aperitive mit Bier, Wein und frischen Austern eingeladen und alle waren sie ordentlich gekleidet.

Das Vorurteil der mangelnden Kompetenz bei Hafenmanövern hat sich jedoch eher gefestigt. Viele Schiffe werden hier recht konzeptlos geparkt (zumindest kann ich kein Konzept erkennen). Man fährt einfach mal ohne Vorbereitung irgendwie in die Box rein, nach dem Motto „Wird schon klappern – irgendwie“. In meiner Segelkarriere wurde ich bisher einmal von einem anderen Schiff gerammt. Wir lagen vor ein paar Jahren mit einer Charteryacht im Hafen von Tobermory (Schottland), als ein anderes Boot neben uns anlegen wollte. Der Skipper verschätzte sich beim Manöver und fuhr mit seinem Heck uns gegen die Seitenwand. Ihr ahnt es schon, voilà, es war ein Franzose.

Eine ähnliche Szene beobachteten wir vor wenigen Tagen in Saint-Malo. Zum Glück war nicht unser Schiff betroffen als ein lauter Knall und das knirschende Geräusch, wenn Metall auf Kunststoff reibt, durch den Hafen schnitt. Ich schreckte auf, eilte auf den Steg um zu helfen, aber da waren schon zwei Crews damit beschäftigt laut «Putain de bordel de merde!» zu rufen und dabei zwei Segelschiffe auseinander zu halten. Das wollte nur schwer gelingen, weil das eine quer in der Box stand und mit ordentlich Querwind mit dem Bug auf das andere gedrückt wurde. So blieb mir nur die Rolle des staunenden Betrachters, der zurück in seine Kabine kroch, erleichtert darüber, dass die einlaufende Yacht nicht den freien Platz neben uns gewählt hatte.

Zwei Ausbildungstörns im Mai zwischen Brest und Saint-Malo

Bea schreibt: Es ist der 1. Mai und wir erwarten in Brest eine neue Crew, ein junges Päärchen, das schon letztes Jahr mit uns von Korfu nach Catania gesegelt ist und eine Frau, die bei Andy den Hochseescheinkurs gemacht hat. In Frankreich ist der 1. Mai ein Feiertag und die meisten Geschäfte haben geschlossen. Das heisst, ich mache am Freitag einen Wocheneinkauf für 5 Personen. Im Vorfeld musste geklärt werden, wer was kocht und ob es Unverträglichkeiten und Allergien gibt. Ich habe eine lange Einkaufsliste bereit und los geht’s! Im Grosswarengeschäft merkt man schnell, dass ich nicht die Einzige bin mit der Idee vor dem Wochenende einzukaufen. Puah! Schrecklich viele Menschen! Ich versuche in diesem Gewusel alles Gewünschte zu finden, was herausfordernd ist, da alles auf Französisch angeschrieben ist… 😉 Nach 3 Stunden habe ich es geschafft und bestelle ein Taxi um den Kofferraum-füllenden Einkauf zur Marina zu transportieren. Andy wartet da mit einem Wägeli und wir karren die Lebensmittel zur EXTRA MILE. Dann alles einräumen und sich freuen auf den bevorstehenden Segeltörn, yeah.

Abends um 17h sind dann alle da. Nach der Sicherheitseinweisung und gemeinsamen Abendessen sinken wir müde aber mit grosser Vorfreude auf die kommende Woche ins Bett. Für die Teilnehmer wird bald klar, dass es im Frühling in der Bretagne während dem Segeln doch recht frisch wird und das Ölzeug gebraucht wird, sowie auch unsere Diesel-Heizung, die uns abends im Boot Wärme spendet. Bretonisches Wetter heisst ständig wechselndes Wetter, manchmal wechselten sich Sonne und Regen im Stundentakt ab.

Saint-Malo im Norden der Bretagne ist der Ort in Europa mit den stärksten Gezeiten (bis zu 14m Tidenhub!). Dieses Youtube-Video zeigt in Zeitraffe, wie das Wasser in Saint-Malo bei Flut steigt. … und unbedingt die Lautstärke voll aufdrehen 🙂

Die Gezeiten sind in diesem Revier das prägende Element bei der Tagesplanung. Die meisten Häfen können nur ab einer gewissen Gezeitenhöhe angelaufen werden. D.h. wir müssen dann los, wenn wir genügend Wasser haben um auszulaufen und können erst wieder in einen anderen Hafen rein, wenn dort der Wasserstand hoch genug ist. Und im Idealfall ist unterwegs die Strömung grösstenteils mit uns (und nicht etwa gegen uns).

Wir laufen in Granville ein. Das Display an der Kaimauer gibt an, wie hoch das Wasser momentan über der Süll steht (jetzt 5,2m). Wir haben 1,8m Tiefgang, können also problemlos in den Hafen rein. Tagesplanung ist aufgegangen.

So sieht es an der gleichen Stelle bei Niedrigwasser aus (von der Kaimauer aus fotografiert). Wie die Hafeneinfahrt von Granville bei Niedrigwasser aussieht, zeigt das Titelbild dieses Blogs.

Die Kursteilnehmer rechnen jeden Abend die Gezeitenstände und Strömungen für den nächsten Tag aus. So wird häufig erst um 20h oder später gekocht und wir kommen spät ins Bett. Es ist sehr herausfordernd, lehrreich und beeindruckend.

Rahel, eine Teilnehmerin, hat eine Zeit lang als Meeresbiologin in Roscoff geforscht, ein Städtchen, welches wir ansteuern. Sie kann uns vor Ort manches zeigen und erklären über den Nutzen von am Strand angespülten Algen und die Wichtigkeit kleiner Krebse, welche die Algen zerschneiden, so dass die Biomasse wieder ins Meer gelangt… spannend und sehr eindrücklich.

Der alte, trockenfallende Hafen von Roscoff. Die hier liegenden Boote sind dafür gebaut, dass sie bei Niedrigwasser auf dem Trockenen aufliegen können, stehend oder zur Seite gekippt. Unsere EXTRA MILE kann das leider nicht.

In Roscoff ist für den Nachmittag Wind in Sturmstärke angekündigt. So segeln wir nur am Morgen und geniessen am Nachmittag den Landgang.

Jeden Tag hat jemand anders die Rolle als Dayskipper, Navigator, Logbuchschreiber und Trimmer, damit alle die verschiedenen Aufgaben eines Skippers kennen lernen. So erkunden wir eine faszinierende Gegend, die mancher sonst vor allem vom Lernen für die Hochseescheinprüfung kennt, weil die Übungskarte aus diesem Gebiet ist. Wir übernachten an Bojen, fahren enge Passagen inmitten von Untiefen, ankern bei Ile Chausey, erhaschen einen Blick aus der Ferne auf Mont St. Michel, treffen im Meer auf Delphine und lassen uns am Ende der Woche mit einer Schleuse in das gut geschützte Hafenbecken von Saint-Malo heben.

Selfie in der Schleuse

Port Vauban, direkt bei der Stadtmauer von Saint-Malo

Am Samstagmorgen dann verabschieden sich drei liebgewonnene Freunde, und Andy und ich bereiten uns für unseren nächsten Gast vor, der am Samstagabend spät eintrifft. Auch diese Woche mit Kurt ist spannend und interessant.

Zusammen mit Kurt entlang der Küste der Normandie

Wir folgen der Küste Richtung Norden ans Cap de la Hague. Von dort wäre es nur eine Tagesreise über den Kanal nach England, aber wegen den Quarantänebestimmungen der Briten haben wir uns im Vorfeld entschlossen, diesen Törn wieder in Saint-Malo zu beenden. In Diélette erwischt uns eine Sturmfront und so müssen wir einen Tag im Hafen abwettern. Dann erst geht’s zurück nach Saint-Malo.

die Route der letzten 2 Monate: Bretagne und ein Teil der Normandie (Karte aus navionics.com)

Neue Pläne für den Sommer: Frankreich statt Schottland

Eines der Ziele für unser Segel-Timeout war es, den Sommer in Schottland zu verbringen. An der schottischen Westküste und bei den Hebriden waren wir schon einige Male und es hat uns so gut gefallen, dass wir gerne den ganzen Sommer dort von Insel zu Insel getingelt wären. Daraus wird nun leider nichts. Bisher konnten wir trotz Pandemie unsere Route im Grossen und Ganzen so fahren, wie geplant. Jetzt blocken aber die Briten trotz super tiefer Ansteckungszahlen mit einer restriktiven Reisepolitik. Wir müssten in UK 10 Tage in Quarantäne. Das könnten wir zwar hinnehmen und danach zügig nach Schottland ziehen, aber unsere zahlreichen Gäste im Sommer müssten (Stand Ende Mai) ebenfalls 10 Tage in Quarantäne, wenn sie uns besuchen würden. Das macht keinen Sinn. Natürlich können sich die Regeln bis Juli noch ändern, aber darauf wollen wir nicht spekulieren. Wir möchten nicht riskieren, dass wir schliesslich in Schottland sind, aber uns niemand besuchen kann.

So haben wir unsere Pläne geändert und bleiben den Sommer über in Frankreich. Die Atlantikküste Frankreichs hat enorm viel zu bieten. Mitte Juni machen wir einen Blitzbesuch in der Schweiz anlässlich des 80. Geburtstags von Andy’s Vater. Anschliessend segeln wir von Saint-Malo aus mit unterschiedlichen Crews zuerst zurück nach Brest und dann nach Südosten in die Bucht von Biskaya hinein. Wir möchten die Gegend um Nantes und Bordeaux kennenlernen.

Soeben hat uns die Nachricht erreicht, dass UK wegen der indischen Virusmutation wieder auf der Quarantäneliste des BAG ist, die Bretagne ist es nicht mehr. Es scheint als sei die Entscheidung gegen Schottland und für Frankreich sinnvoll gewesen.

Vor Jersey begegnete uns eine grosse Schule von Delfinen. Sie schwammen eine Weile mit uns mit und zogen dann weiter ihre Bahn. Wir auch.